Vereinsgeschichte
Musik, die bleibt
1936 haben sich in Muggensturm Menschen getroffen,
die etwas gemeinsam hatten:
Sie wollten Musik machen.
Nicht perfekt.
Nicht laut.
Nicht für große Bühnen.
Sondern miteinander.
Regelmäßig.
Mit Freude.
Was uns verbunden hat, war nicht der Applaus –
sondern die Freude am gemeinsamen Spiel.
So begann die Geschichte der
Handharmonika-Vereinigung Muggensturm.
Ein Anfang mit Mut
Die ersten Jahre waren geprägt von Begeisterung.
Man probte, wo es möglich war.
Man lernte voneinander.
Man blieb zusammen.
Dann kam 1941 der Einschnitt.
Der Krieg machte Musik unmöglich.
Der Verein musste pausieren.
Die Instrumente schwiegen – doch die Idee blieb.
Diese Stille gehört zu unserer Geschichte.
Der Neuanfang
1949 kehrte die Musik zurück.
Mit alten Gesichtern.
Mit neuen Hoffnungen.
Nicht alles war einfach.
Aber der Wunsch war klar:
Wir fangen wieder an.
Dieser Neuanfang prägt die HHV bis heute.
Weil er zeigt, dass Gemeinschaft stärker ist
als jede Unterbrechung.
Die Jahre verändern viel
Die Idee bleibt
Mit den Jahren änderte sich vieles.
Die Instrumente.
Die Musik.
Die Menschen.
Aus der Handharmonika wurde das Akkordeon.
Aus kleinen Gruppen wurden Orchester.
Aus Proben wurden Konzerte und Begegnungen.
Die Musik hat sich verändert – aber sie hat immer verbunden.
Kinder, die anfangen
Menschen, die bleiben
Schon früh war klar:
Ohne Nachwuchs hat ein Verein keine Zukunft.
Darum gehörte Ausbildung immer dazu.
Melodika.
Akkordeon.
Jugendorchester.
Viele Kinder machten hier
ihre ersten musikalischen Schritte.
Am Anfang war oft Unsicherheit.
Dann kam der erste Ton.
Und irgendwann die Freude.
Manche bleiben viele Jahre.
Andere gehen – und kommen später zurück.
Beides gehört zur HHV.
Gemeinschaft wächst nicht von selbst
Ein Verein lebt nicht nur von Musik.
Er lebt von Menschen.
Von denen, die üben.
Von denen, die organisieren.
Von denen, die helfen, ohne viel Aufhebens.
Viele stehen nicht im Mittelpunkt.
Aber ohne sie würde nichts funktionieren.
Dieses Ehrenamt trägt den Verein
seit Jahrzehnten.
Feste, die dazugehören
Zur HHV gehören nicht nur Proben.
Sondern auch das Dazwischen.
Kelterfest.
Volksfest.
Weihnachtsmarkt.
Ausflüge.
Hüttenwochenenden.
Man kommt wegen der Musik.
Und bleibt wegen der Menschen.
So wurde die HHV
ein fester Teil des Dorflebens.
Jugend mit eigener Stimme
Jugendarbeit war bei der HHV
nie nur Unterricht.
Gemeinsam auftreten.
Gemeinsam unterwegs sein.
Gemeinsam wachsen.
Aus der Jugend entstanden neue Wege.
Kleine Ensembles.
Das Hobbyorchester.
Neue Formen des Miteinanders.
Musik hört bei uns nicht einfach auf.
Ein Verein mit Herz
und Humor
Wer die HHV kennt, weiß:
Hier darf auch gelacht werden.
Eigene Begriffe.
Eigene Geschichten.
Eigene Rituale.
Manches versteht man erst, wenn man dabei ist.
Und genau das macht den Verein aus.
Heute und morgen
Heute blicken wir zurück.
Auf schwere Zeiten.
Auf schöne Momente.
Auf Menschen, die Spuren hinterlassen haben.
Und wir schauen nach vorne.
Die Geschichte geht weiter –
mit neuen Tönen und neuen Gesichtern.
Unsere Chronik
Wer tiefer eintauchen möchte, findet in unserer Chronik die vollständige Vereinsgeschichte von 1936 bis 2011.
Chronik hier anfordern
HHV Muggensturm
Gemeinsam Musik machen – seit 1936