Chronik

1936 – 1940Martin Göhringer hatte sich seit dem Jahre 1935 um eine Vereinsgründung
bemüht. Erst 1936 konnte Herr Göhringer weitere
Akkordeonbegeisterte aktivieren. Es wurden unter der Leitung
von Herrn Mattes (erster Dirigent) die ersten Proben abgehalten.
Gründungsmitglieder der HHV waren Martin Göhringer, Josef
Hornung, Adolf Lutz, Karl Schnepf, Herrmann Raub, Josef
Springmann, Alois Wessbecher, Emil Glasstetter, Franz Schnepf, Alfred
Weßbecher, Alfred Melcher, August Baumstark und Emil
Götzmann.
1941Im Jahr 1941 musste die Vereinstätigkeit eingestellt werden, da die
Mehrheit der Spieler sowie die passiven Mitglieder zum Kriegsdienst
eingezogen wurden. Bei Ausbruch des Krieges zählte der
Verein 86 Mitglieder sowie 18 Spieler.
1949Am 31. Juli 1949 wurde auf Anregung der alten Mitglieder und
mit Genehmigung der damaligen Besatzungsbehörde die Vereinigung
wieder gegründet.
1950Als Gründer des Vereins wurde Martin Göhringer von der Versammlung
einstimmig zum Ehrenvorstand ernannt. Im Juni
wurde in einer Verwaltungssitzung beschlossen, dass jeder Spieler
vom Verein ausgeschlossen wird, der nicht im Interesse des
Vereins die Musikprobe besuchen will.
1951Der Verein entschied sich zum Kauf eines neuen Schlagzeuges
vom Musikhaus Schlaile in Karlsruhe. Das komplette Schlagzeug
wurde zum Preis von 410,– DM erworben.
1952Das Probelokal des 1. Orchesters wurde aufgrund der wachsenden
Spielerzahl vom Lokal „Zur Sonne“ in das Gasthaus „Zur Krone“
verlegt. Zudem wurde in diesem Jahr der erste Umzugswagen für
das Muggensturmer Volksfest vom Verein gestaltet.
1953Erstmals hatte in diesem Jahr die Austragung der Clubmeisterschaft
zwei musikalische Gewinner, nämlich einen „Weiblichen“
und einen „Männlichen“.
1954Im Jahre 1954 kündigte Dirigent Harald Lauter überraschend
sein Amt schriftlich per Karte. Herr Rolf Hager aus Karlsruhe
trat seine Nachfolge an.
1955Nachdem der Vereinsausflug wegen fehlender finanzieller Mittel
zwei Jahre ausfallen musste, wurde 1955 eine Busfahrt durch
den Schwarzwald organisiert.
1956In diesem Jahr wurde von der Durchführung eines Maskenballs
Abstand genommen. An dessen Stelle veranstaltete der Verein
einen Kappenabend im Gasthaus Adler, um das Vereinslokal
zu unterstützen.
1957Bei einem Bezirkstreffen in Mörsch hatte das Orchester unter
der Leitung von Dirigent Hager mit „sehr gut“ abgeschnitten.
Der Verein wurde für sein 20-jähriges Bestehen mit einer
Urkunde und einer Silbermedaille geehrt, die im Vereinslokal
ausgehängt wurden.
1958Im November 1958 gab es viel Beifall und Anerkennung für ein
buntes Harmonikakonzert mit besonders auffallenden Leistungen.
Laut Pressemitteilung wurde ein neuer Weg in der Programmgestaltung
den Anforderungen eines modernen und verwöhnten
Publikums gerecht.
Die tadellose Wiedergabe der Musikstücke, z.B. „Schwarzwaldmädel“
von Jessel, „Rhapsodien“ von Mahr sowie „Nico-
Dostal-Potpourri“ von Huber, unter der Leitung des Dirigenten
Rolf Hager bescheinigte dem Orchester eine beachtliche Konzertreife.
1959Um das Leistungsniveau des Orchesters auf ein Maximum zu
heben, wurde für die Aktiven eine Richtlinie mit 15 Punkten erstellt.
1960Beim Wertungsspielen i.R. des Handharmonika-Landestreffens
in Rotenfels erhielt unser Verein die Belobigung „sehr gut“.
1961Im Jahre 1961 feierte die HHV ihr 25-jähriges Jubiläum. Das Stiftungsfest
wurde mit dem Bezirkstreffen des Deutschen Harmonika
Verbandes Bezirk Mittelbaden verbunden. Das Fest war eine große
Werbeveranstaltung für das Harmonikaspiel. Im April wurde
der erste Melodika-Unterricht ins Leben gerufen. Es wurden ca.
20 Schüler im alten Schulhaus in der Lindenstraße unterrichtet.
1962Aufgrund eines Gelegenheitsangebotes beschloss die Verwaltung
den Kauf von zwei Pauken. Die Finanzierung sollte durch
eine Sammlung bei den Mitgliedern bewältigt werden. Zitat
aus dem Verwaltungssitzungsprotokoll am 8. 11. 1962: „Wenn
dann nicht alles Geld zusammengekommen ist, wird der Rest
von der Spielerkasse zugezahlt.“
1963Besuch des Volksmusikfestes in Herbolzheim mit Beteiligung am
Festbankett am Samstagabend. Am Sonntag übernahm das 1. Orchester
die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes.
1964Im Februar 1964 gab es eine Übereinkunft mit dem Kleintierzuchtverein,
dass die HHV dessen Räume für Übungsabende
nutzen darf.
1965Im Mai wurde von der HHV ein Akkordeon-Jugend-Wettbewerb
unter der Leitung von Rolf Hager veranstaltet. Am 29. Mai fand
ein volkstümliches Konzert des Hohner Handharmonika-Orchesters
1927 Trossingen im Saalbau zum Badischen Hof statt.
Die Wertungsspiele wurden am darauffolgenden Tag im Saalbau
zur Krone (heutiger Standort der VR-Bank) durchgeführt.
1966Traditioneller Nikolausritt.
1967Am 5. November wurde von der HHV ein Konzert unter dem
Titel „Im Klang und Rhythmus der Zeit“ veranstaltet. Mit-
wirkende waren das Jugend- und Seniorenorchester
sowie die Tanzkapelle „LOS ELDORADOS“. Bei diesem Konzert wurde dem
musikalischen Geschmack aller Besucherjahrgänge Rechnung
getragen. Auszug aus der Presse: „Wie Rosinen werden auch
Solovorträge auf Konzertflöte, Gitarre, Symphonischer Orgel,
Elektronium mit Echoschall und Elektra-Vox (Orgel in
Akkordeonform) ins Programm eingestreut.“
1968

Am 8. und 9. Juni 1968 hatte die HHV als einziger Verein
des Kreises Rastatt mit seinem Seniorenorchester an dem Weltfestival
in Luzern teilgenommen. Das Orchester erhielt für
seinen Vortrag der volkstümlichen Rhapsodie „Heimat ich grüße dich“ in der
Oberstufe das Prädikat „sehr gut“ zuerkannt.

1969Als Zitat aus dem Pressebericht zur Winterfeier 1969 der HHV
heißt es: „ Auf jeden Fall bewies das Muggensturmer Seniorenorchester
mit diesen Darbietungen, dass es im Kreis der benachbarten
Klangkörper eine Sonderstellung einnimmt und zu begeistern
vermag.“
1970In diesem Jahr werden das Wintervergnügen und die Nikolausfeier
zum ersten Mal zusammengelegt. Aufgrund der beengten
Räumlichkeiten im damaligen Vereinslokal „Gasthaus zur
Krone“ wurde beschlossen, einen neuen Probenort zu suchen.
1971Ab dem 1. Januar 1971 wurde der Badische Hof das neue Vereinslokal
der HHV. Der Nikolausritt wurde in diesem Jahr ausgesetzt,
da die erforderlichen Gelder dem Kindergartenbau zur
Verfügung gestellt wurden.
1972Aufgrund von Unstimmigkeiten wegen des Probentages zwischen
Wirt und Probenteilnehmern erhielt die HHV für kurze
Zeit Lokalverbot
im Badischen Hof. Die HHV durfte in dieser Zeit
im Vereinsheim des Kleintierzuchtvereins proben. Des Weiteren
wurde die Patenschaft zwischen der HHV und dem Jugendorchester
Akkordeonorchester Neuburg gegründet.
1973Als Dankeschön für die kostenlose Nutzung des Vereinsheims
im Jahre 1972 veranstaltete die HHV während der Kleintierzuchtausstellung
einen Tanzabend.
1974Das 1. Orchester war in das Elsaß nach Beinheim zu einem
Gastspiel eingeladen. Im Oktober beteiligte sich das Orchester
an der Süddeutschen Rundfunksendung „Sang und Klang aus
Stadt und Land“. Vom SDR wurden an den Verein pro Sendeminute
20 DM bezahlt.
1975Nach mehr als 20-jähriger Orchesterleitung gab Rolf Hager das
Amt des Dirigenten ab. Hager wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Manfred Kölmel und Helmut Geiger übernahmen in
diesem Jahr aushilfsweise die Dirigentenrolle. Der Vereinsausflug
führte die HHV in den Schwarzwald nach Titisee und zum
Europapark in Rust. Der Abschluss fand im Gasthof „Rose“
in Ötigheim statt.
1976

Anfang des Jahres wurde der Musikstudent Dieter Weßbecher
als Dirigent für das 1. Orchester verpflichtet. Zudem feierte die
HHV ihr 40-jähriges Jubiläum. Höhepunkt im Jubiläumsjahr
waren:

■ 19. Juni Festkonzert im Badischen Hof
■ 20. Juni Festgottesdienst
■ 26./27. Juni Sommerfest auf dem Gelände des Kleintierzuchtvereins
   in der Wilhelmstraße.

1977Am 1. April wurde die HHV als „e.V.“ ins Vereinsregister
eingetragen.
Ab November fand die Jugendausbildung in den
Räumen der Albert Schweitzer Schule statt.
1978Im März übernahm Dieter Weßbecher auch die Leitung
des Jugendorchesters. Am 12. August beteiligte sich das 1. Orchester
am Heimatabend des Volksfestes, der in diesem Jahr
von den örtlichen Vereinen gestaltet wurde. Im Oktober fand
ein Herbstkonzert unter der Mitwirkung der „Oberkrainer“
statt.
1979Es befanden sich insgesamt 55 Jugendliche im Alter von 7 bis
16 Jahren in der musikalischen Ausbildung auf Melodika
und
Akkordeon. Zwei Hüttenwochenenden in Staufenberg und auf
dem „Sand“ wurden von der Jugend mit Begeisterung aufgenommen.
1980Nach 14-jähriger Tätigkeit legte Vorstand Bruno Kölmel sein
Amt nieder. Als Nachfolger wurde Albert Westermann gewählt.
Das Wintervergnügen fand am 13. Dezember erstmals
in der neuen Mehrzweckhalle statt, wo auch der Verein
seit dem 26. Oktober seine Probenabende abhielt. Besondere
Beachtung
galt dem erstmals durchgeführten Nachwuchswettbewerb.
1981Gino Sartore tritt 1981 als Nachfolger von Dieter Weßbecher
die Leitung des 1. Orchesters an. In diesem Jahr wurde erstmalig
ein Jugendprogramm für die Vereinsjugend erarbeitet,
das den Jugendlichen ein gesundes Verhältnis zwischen musikalischer Ausbildung und Freizeitgestaltungen zuteil werden
ließ.
1982Am 15. und 16. Mai fand in Mörsch ein Wertungsspiel statt. Das
1. Orchester, das Jugendorchester und einige Solisten des Vereins
nahmen teil. Das Ergebnis war hervorragend.
1983Das Jahr 1983 war ein sehr lebendiges Jahr für den Verein: Muttertagskonzert,
Mitwirkung beim Muggensturmer Straßenfest,
Verantwortung für die Durchführung des Heimatabends
beim Volksfest, zwei Jugendhüttenwochenenden, Kameradschafts-„
Saufest“, Altpapiersammlung, Weihnachtsfeier waren
die herausragenden Ereignisse.
1984In diesem Jahr wirkte der Verein u.a. beim 50-jährigen Jubi-
läum in Au am Rhein mit. Dieses Jubiläum war mit einem
Wertungsspiel
gekoppelt, in dessen Verlauf das Senioren-
orchester und Einzelspieler sehr schöne Erfolge erzielen
konnten.
1985Nach über vierjähriger Tätigkeit als Orchesterleiter gab Gino
Sartore
den Taktstab an Artur Hornung am 29. März weiter.
1986Die HHV feierte ihr 50-jähriges Bestehen.

■ 24. Mai Jubiläumskonzert in der Wolf-Eberstein-Halle
■ 22. Juni Festgottesdienst

■ Jubiläumsfest 4. bis 7. Juli
   4. Juli Festbankett mit örtlichen Vereinen,
            1. Orchester und dem Patenorchester Neuburg,
            anschließend Tanz mit den „Flotten 5“
   5. Juli Tag der Harmonikajugend
            Bunter Abend mit bekannten Künstlern
            und den „Fidelen Ortenauern“
   6. Juli Tag der Harmonikamusik
            Tanzabend mit den „King Cats“
   7. Juli Frühschoppen, Kindernachmittag
            Festausklang mit Tanz, Quizspielen und Tombola
1987Vom 26. bis 28. Juni unternahm der Verein eine Konzertreise
nach Todtmoos. Die Weihnachtsfeier wurde in diesem Jahr
als Wunschkonzert ausgerichtet. Das Programm, mit dem das
1. Orchester aufwartete, hatte das Publikum selbst per Wunschliste
zusammengestellt.
1988Musikalische Aktivitäten waren vom 17. bis 19. Juni die Mitwirkung
beim Jubiläumsfest in Todtmoos, musikalische Umrahmung
des Altennachmittags in der Jahnhalle, Gaggenau,
Herbstkonzert am 23. Oktober sowie die Weihnachtsfeier am
18. Dezember.
1989Bewältigung des traditionellen musikalischen Jahresprogramms
unter der kommissarischen Dirigentenverantwortung von
Manfred Kölmel.
Hüttenwochenende der Jugend in Ebersteinburg.
1990In diesem Jahr übernahm der 28-jährige Gunther Janischowsky
das Dirigentenamt des 1. Orchesters.
Die Verwaltung beschloss, den Reinerlös der Weihnachtsfeiertombola
in Höhe von 1 000 DM dem Roten Kreuz zugunsten der
Russlandhilfe zu spenden.
1991/1992Beide Jahre standen stark im Zeichen bevorstehender musikalischer
Ereignisse.
■ Herbst- und Muttertagskonzert
■ Mitgestaltung von Jubelfesten
■ Gedenkgottesdiensten und Weihnachtsfeiern
standen auf dem Programm.
1993■ Erstes Kelterfest
■ Teilnahme am Dorffest „800 Jahre Muggensturm“

Das Wochenende vom 3. bis 5. September stand ganz im Zeichen
zweier Konzerte, nämlich Samstag in Hüfingen und Sonntag
in Todtmoos.
1994Mit einem Strauß bunter Melodien stimmte die HHV am 6. März
die Besucher auf den bevorstehenden Frühling ein.
Im würdigen Rahmen der traditionellen Weihnachtsfeier konnten
viele aktive und passive Mitglieder geehrt werden, die sich
mit ihrer jahrzehntelangen Treue um den Verein verdient gemacht
haben.
199529. September bis 3. Oktober 1995 Italienrundreise – Konzertreise.
Wir besuchten unseren ehemaligen Dirigenten Gino Sartore in
seinem Heimatort Loncon di Annone. Das erste Konzert wurde
in St. Stino di Livenza auf einer Freilichtbühne bei für italienische
Verhältnisse bitterkalten Temperaturen veranstaltet. Das zweite
Konzert in Italien fand in Annone Veneto statt.
1996Am 24. März 1996 lud die HHV zum Jubiläumkonzert in die
Wolf Eberstein Halle.
Anlässlich des alljährlichen Kelterfestes veranstaltete die Jugendabteilung
am 31. Mai die erste Muggensturmer Rocknacht in
der Alten Kelter.

22. Dezember – Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres –
Weihnachtskonzert in der Katholischen Pfarrkirche „Maria
Königin
der Engel“.
1997Das neue Jahr wurde erstmals in der Vereinsgeschichte mit einem
Empfang der aktiven und passiven Mitglieder begrüßt.
Der 22. März war ein großer Tag für die HHV-Jugend. 26 Schülerinnen
und Schüler stellten sich mit ihrem musikalischen
Vortrag einer kompetenten Jury in ihrer jeweiligen Leistungsstufe.
Die HHV Muggensturm und Akkordeonorchester Neuburg begehen
ihre 25-jährige Partnerschaft.
Vom 28. Mai bis 1. Juni – 2. Konzertreise des 1. Orchesters nach
Italien.
Am 5. Juli 1997 fand der „Tag der Harmonikajugend“ – eine
Veranstaltung des DHV-Bezirk Mittelbaden in Muggensturm
statt.
1998Unter dem Motto „Melodien, die die Welt bewegen“ zeigte das
1. Orchester ein Konzert voller Vielfalt und Ausdruckskraft.
1999

Der traurigste Moment in diesem Jahr war das Abschiednehmen von
Bruno Kölmel. Sein leidenschaftlicher Einsatz für die HHV und die
Musik war beispielhaft. In großer Dankbarkeit und Freundschaft bleibt er uns in Erinnerung.

■ Konzertreise im April nach Italien auf Initiative der Gemeinsamen
   Forschungsstelle (GFS) der Europäischen Kommission
   in Ispra am Lago Maggiore.
■ Großer Auftritt der HHV-Jugend im Europapark Rust:
   Sie war mit dabei, als insgesamt 1 611 jugendliche Akkordeonspieler/
   innen die größte Gruppe „Musizierender“ bildeten,
   die es jemals gegeben hat. 65 Jugendorchester aus
   ganz Baden-Württemberg trafen sich, um gemeinsam unter
   der Leitung von Gotthilf Fischer die Eurovisions-Melodie
   zu spielen und zu singen. – Weltrekord und Eintrag ins
   Guinness-Buch der Rekorde!

2000Herausragendes Ereignis war das Konzert mit dem „Ersten
Kölner
Akkordeonorchester“ anlässlich des zehnjährigen Jubiläums
unseres Dirigenten Gunther Janischowsky.

Weitere wichtige Anlässe waren:
■ Mitwirkung beim Pfarrfest der kath. Kirchengemeinde
■ Musikalische Umrahmung des Konfirmationsgottesdienstes
■ Mitwirkung beim Festbankett zum 100-jährigen Geburtstag
   des AGV Harmonie.
2001Wahrnehmung der traditionellen Standardveranstaltungen.
Die Jugend löste ihr Weihnachtsgeschenk ein und fuhr übers
Wochenende nach Schapach im Kinzigtal.
Bernd Steinbrenner wurde Leiter des Jugendorchesters.
Besonders herauszuheben ist die Ehrung für 50 Jahre Aktivität
in der HHV von Siegfried Knapp. Er war mit seiner diatonischen
Harmonika viele Jahre Spieler der
1. Stimme sowie ein bewährtes
Verwaltungsmitglied und für den
Volksfestwagenbau unverzichtbarer
Helfer und Gestalter.
2002■ Im Frühjahr präsentierte sich der Verein mit seinem Kelterfest,
  welches heuer den 10. Geburtstag feiern konnte.
  Dieses Fest hat sich mittlerweile einen festen Platz im HHVJahresprogramm
  erobert und steht ganz im Zeichen der
  volkstümlichen Akkordeonmusik.
  Auswärtige befreundete Orchester sowie das eigene 1. Orchester
  und insbesondere das Jugendorchester sind hier mit ihren
  musikalischen Auftritten eingebunden und sorgen für Geselligkeit
  in froher Runde bei kulinarischen Köstlichkeiten.
■ Die verstärkte Probenarbeit galt zwei Konzerthöhepunkten
  im Spätjahr. Eine erste erfolgreiche Darbietung führte uns
  nach Hüfingen im Schwarzwald und kurz darauf – gewissermaßen
  die Wiederholung – war das Herbstkonzert beim
  heimischen Publikum.
■ Bei der Weihnachtsfeier kam Wehmut auf, als sich unser
   Spieler Kurt Müller nach fast 49 Jahren als aktiver Spieler
   aus unserem Orchester verabschiedete.
2003Im Rahmen der Generalversammlung standen umfangreiche
Neuwahlen an. In der Vorstandschaft sowie in der Besetzung der
weiteren Ressorts gab es einschneidende Veränderungen.
U.a. beendeten Angelika und Manfred Kappler ihr tatkräftiges
Wirken im Verein.
Er als 1. Vorstand und aktiver Spieler am Bass und sie als Schriftführerin
stellten sich über lange Jahre hinweg mit großem
Engagement
in den Dienst der HHV.
Dafür sei ihnen an dieser Stelle nochmals recht herzlich
gedankt.

Das Jugendprogramm platzte aus allen Nähten:
■ Helau und Alaaf
■ lasst die Kugel rollen
■ Wertungsspiel
■ Drahtesel auf Tour
■ Tag der Handharmonikajugend in Durmersheim
■ spritzig nasse Abenteuer
■ Tor
■ die Hütte ruft
■ Halloween
■ Weihnachtsbasar
■ Oh Tannenbaum
2004Das Jahr 2004 stand stark im Zeichen personeller Veränderungen,
besonders in den Führungspositionen.
Als 1. Vorstand löste Roman Schick Hartmut Jäger ab. George
Berbescu übernahm das Dirigat von Gunther Janischowsky,
der 13 Jahre diese Aufgabe innehatte. Bernd Steinbrenner, ein
herausragender
Spieler und Arrangeur, beendete die verantwortungsvolle
Arbeit als Leiter des Jugendorchesters. Er nahm die
Dirigentenposition in einem auswärtigen Orchester ein. Allen
ausscheidenden Persönlichkeiten gilt unser Dank und unsere
Anerkennung für ihre erbrachten Leistungen.
Das Volksfest war für den Verein ein toller Erfolg! Unser Windmühlen-
Blumenwagen wurde vom Publikum als schönster Wagen
des diesjährigen Umzuges gewählt.
2005Kelterfest, Benefizveranstaltung für Flutopfer, Frühlingsfest in
Unzhurst, Einweihung des Rathauses, Hochzeitsständchen, Sommerfest
der evangelischen Kirche, Fährenfest in Neuburg, Gedenkgottesdienst
am Volkstrauertag, Benefizveranstaltung der
Lebenshilfe in Bad Rotenfels, Weihnachtsfeier und zwischendurch
noch ein intensives Probenwochenende in Todtnauberg im
Schwarzwald waren die musikalischen Aktionen des 1. Orchesters.
Bindet man die wichtige Jugendbetreuung mit dem Akkordeonunterricht,
dem Ausflug in den Wildpark nach Silz/Pfalz,
dem Jugendnachmittag mit unserem Patenverein und dem Muggensturmer
Weihnachtsmarkt in den bunten Veranstaltungsreigen
mit ein, so zeigen alle Aktivitäten zusammen den gesellschaftlichen
Wert eines lebendigen, kulturellen Vereins.
Das Vereinsleben ist nicht immer ganz einfach!! ... aber wir
sind stolz darauf!
2006„Hearts of Music“ war das Motto des Jubiläum-Konzerts zum
70. Geburtstag der HHV.

■ Das 1. Orchester und das Jugendorchester spielten sich mit
   schwung- und gefühlvollen Vorträgen in die Herzen eines
   großen Publikums und besonders auch in die Herzen der
   Mütter an ihrem Ehrentag.
■ Geigensolo des Dirigenten George Berbescu, Solotanz und
   Gesang des 12er Chores ergänzten das Programm zu einem
   unvergesslichen musikalischen Erlebnis.

Wie sagte ein Zuhörer an diesem Tag? – „Wer heute nicht da
war, der hat was verpasst!“

■ Die HHV Jugend beging ihren Jahresausflug in den Freizeitpark
   nach Tripsdrill.
■ Neue Wege geht die HHV in der Ausbildung. So wird seit
   April der Musikgarten für die Kleinsten ab sechs Monaten
   angeboten.
2007Das Highlight des Jahres war unsere Konzertreise nach Ispra
am Lago Maggiore in Italien. Wir hatten ein besonderes Programm
vorbereitet, in dem unser italienischer Gastgeber mit einem
speziell arrangierten Stück geehrt wurde: dem Italo Hitmix
von Thomas Krumm. Wir spielten das virtuose Violinenstück
von George Berbescu und weitere schwungvolle Stücke.
Hildegard Gerlach, die ehemalige HHV-Spielerin, die seit Jahren
in Italien lebt, spielte im Gottesdienst in Ispra mit. Es war toll,
dass sie mal wieder mitten unter uns war.
2008„Das war Harmonikamusik, wie sie kaum schöner und abwechslungsreicher
sein kann!“, so die einhellige Meinung des
Publikums.
Als Gemeinschaftsproduktion des 1. HHV-Orchesters und dem
Orchester Hohnerklang aus Trossingen wurde den begeisterten
Zuhörern ein nicht alltägliches Musikerlebnis geboten.
Jedes der beiden Orchester übernahm eine Hälfte des großen
Herbstkonzertes, in dessen Darbietungen der unverkennbare
Stil der jeweiligen Dirigenten G. Berbescu und H. G. Kölz zum
Ausdruck kamen.
2009

■ Die HHV ist stets bestrebt, die Jugendlichen aus ihren
  Reihen – und somit den Nachwuchs und die Vereinsträger
  von morgen – zu fördern, zu fordern und zu begeistern.
  Insbesondere die Hüttenwochenenden bieten hierzu
  gute Gelegenheiten. „Die HHV sucht das Hüttentalent“
  war bezeichnenderweise das Motto beim diesjährigen
  Hüttenzauber. Bei der Talentsuche ging es nicht nur um
  das Akkordeonspielen sondern beispielsweise auch um
  singen, turnen, Witze erzählen, Kartentricks vorführen
  u.v.m.
  Schwimmbadbesuch, Nachtwanderung mit Gruselgeschichten,
  Eisessen im Sommer und Waffelbacken beim Weihnachtsmarkt standen
  zusätzlich auf dem Jahresprogramm
  rund um das Musikinstrument.
■ Die HHV freute sich ganz besonders über die Gründung des
  Hobbyorchesters.
  Hier treffen sich Hobbyspieler, Wiedereinsteiger
  und Anfänger mit allen Arten von Instrumenten.
  Ihren ersten Auftritt unter der Leitung von Thomas Krumm
  absolvierten sie auf der Weihnachtsfeier und ernteten viel
  Applaus.
■ Viel Spaß hatten die Mitglieder und deren Familien mit der
  HHV an einem Sonntag im September. Eine kurzweilige Wanderung
  bei herrlichem Wetter führte sie von Muggensturm
  nach Winkel zu Isabel’s Hofstube. Bei einem guten Mittagessen
  mit viel Unterhaltung, Stimmung und Gaudi verging
  die Zeit wie im Flug.
■ Zum Dank für die große Hilfe über das gesamte Vereinsjahr
  hinweg veranstalteten wir für unsere Unterstützer im April
  ein Helferfest im Aulachhof in Muggensturm.

2010Das Jahr 2010 war wieder ein sehr aktives Jahr für den Verein.
Neben der Ausrichtung des Kelterfestes und der Teilnahme am
Volksfest gab es einen Auftritt des Jugendorchesters beim Schulfest
und einen HHV-Vorspielnachmittag. Bei dieser Gelegenheit
konnten die Akkordeonspieler/innen zeigen, was sie bisher gelernt
haben.
Im Hinblick auf das Jubiläumskonzert anlässlich des 75. Geburtstages
der HHV wurde die Probearbeit intensiviert. Als Meilenstein in der Vorbereitungsphase diente eine
Konzertreise nach Badenweiler im Schwarzwald. Das Konzert
war eine Gemeinschaftsproduktion der Akkordeonspielgruppe
„Fun at Music“ und dem 1. Orchester der HHV.
Fun at Musik ist eine kleine Akkordeonspielgruppe, die sich aus
dem ehemaligen Jugendorchester entwickelt hat und in der Lage
ist, Auftritte eigenständig zu meistern.
2011 
2012 
2013 
2014 
2015 
2016 
2017 
2018